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40 Jahre (R)Evolution!

1968 entdeckte man den Mond als Reiseziel und die Revolution nicht aus Not und Elend heraus, sondern aus Unzufriedenheit an den Verhältnissen. Selbst im beschaulichen Ilvesheim bei Heidelberg kam es zu Visionen in die Zukunft. Ewald Barth entdeckte die Welt der Qualitätsreagenzien als Gebrauchsgut für die Forschung und als Basis für die Gründung von Biomol. 40 Jahre ist das jetzt her.

Den Mond schwärmt man inzwischen wieder mehr aus der Ferne an und Revolutionen werden heute von Lokomotivführern angezettelt. Auf anderen Gebieten ist damals, meist unbemerkt, viel Revolutionä(re)res geschehen. Das Internet, das 1969 als ein Produkt des kalten Krieges entstand, vernetzt heute den indischen Schüler mit der australischen Hausfrau. 1968 entdeckte der Schweizer Werner Arber die "Restriktionsenzyme", die DNA-Moleküle an definierten Stellen schneiden können und lieferte damit das entscheidende Werkzeug für den Start der Gentechnik; 1978 erhielt er dafür den Nobelpreis. Heute ist Biotech ein gängiger Begriff, und während die IT-Welt schon einen Absturz hinter sich hat, geht es in der Welt der Forscher und Fermente stetig mit großen Schritten voran. Neben ganz normalen Veränderungen (Ende 2006 geht Manfred Konnertz in den wohlverdienten Ruhestand und der neue Geschäftsführer von Biomol wird Dr. Eckhard Renken) spürt man auch in Hamburg die wachsende Dynamik dieses Wirtschaftszweigs. Firmen werden übernommen, schließen sich zusammen, ganz neue entstehen und Globalisierung ist kein Schlagwort, sondern tägliches Geschäft. In Hamburg-Altona bleibt man dennoch auf dem Teppich. Man braucht keinen Glaspalast als Zeichen des Wachstums, man vergrößert sich einfach auf zwei Etagen, erweitert das Sales Team, bringt die Verkaufsplattform für die inzwischen 80.000 Produkte mit Inter- und Intranet auf Weltniveau und macht ansonsten das, was man schon seit 40 Jahren macht: einfach einen guten Job. Den längeren Atem hat eben doch die Evolution - und nicht die Revolution.

Was nicht heißt, dass uns Revolutionen egal sind. Denn Revolutionen schaffen Neues und an Neuem orientieren wir uns. Aber ihnen fehlt die Stetigkeit und die ist uns eben auch wichtig - und das mindestens die nächsten 40 Jahre.


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