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biomol Blog - Was bei uns los ist…


16. Dezember 2014

Lotse im Nebel

Seit Anfang November ist er zu haben: Unser Biomol-Wandkalender 2015. Das Motiv “Lotse im Nebel” stammt von dem in Hamburg ansässigen Hafenfotografen Jan Sieg. Im Folgenden erfahren Sie etwas über den Künstler, was ihn bei seiner Arbeit leitet, wo das Foto aufgenommen wurde und noch ein bisschen mehr…

Lotse im Nebel © Jan Sieg

“Minus 15 Grad, Nebel und Schneefall. Das sind die ersten Gedanken, an die ich mich erinnere wenn ich an den Tag zurückdenke, an dem ich das Bild vom Lotsen im Nebel gemacht habe. (more…)

11. Dezember 2014

BSDS Nr. 6

Herzlichen Glückwunsch an Julia Meineke! Sie hat bei unserem Gewinnspiel “Biomol sucht den Superantikörper” mitgemacht und gewinnt das Biomol-Überraschungspaket für den Monat November. Wie immer enthalten: Ein amazon-Gutschein im Wert von 50 Euro, ein Biomol-T-Shirt, Biomol-Schokolade und einiges anderes mehr. Und das ist ihr Antikörper:

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Wenn Sie auch schon ein paar Antikörperpuzzleteile gesammelt haben, dann schicken Sie uns Ihren individuellen Antikörper und gewinnen Sie mit etwas Glück das Biomol-Überraschungspaket für den Monat Dezember. Wie das genau geht erfahren Sie hier.

 

 

26. November 2014

Das Hypoxie-Protein PHD3 reguliert EGFR

Gesunde Zellen reduzieren ihr Wachstum unter Sauerstoffmangel (Hypoxie). Umso überraschender, dass Hypoxie ein charakteristisches Merkmal von malignen Tumoren ist. In zwei Veröffentlichungen in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift “Nature Communications” (Loss of PHD3 allows tumours to overcome hypoxic growth inhibition and sustain proliferation through EGFR und PHD3 regulates EGFR internalization and signalling in tumours), berichten Forscher und Forscherinnen der Goethe-Universität Frankfurt und der Justus-Liebig-Universität Gießen darüber, wie Krebszellen, das genetische Programm der Wachstumshemmung erfolgreich umgehen.

Es ist seit langem bekannt, dass PHD Proteine (Prolyl-Hydroxylase-Domänenproteine) eine Schlüsselrolle bei der Regulation der Hypoxie spielen. Sie steuern die Stabilität der Hypoxie induzierte Transkriptionsfaktoren (HIF), die eine Anpassung der Zellen an einem Mangel an Sauerstoff regeln. Die beiden Teams von Prof. Amparo Acker-Palmer, Goethe-Universität, und Professor Till Acker, Justus-Liebig-Universität, haben nun herausgefunden, dass ein spezielles PHD Protein, PHD3, auch den epidermalen Wachstumsfaktorrezeptor (EGFR) steuert.

In gesunden Zellen reagiert PHD3 auf Stressoren wie Sauerstoffmangel durch die Stimulierung der Aufnahme von EGF-Rezeptoren in das Zellinnere. Wachstumssignale werden durch diese Internalisierung herunterreguliert. PHD3 dient als Gerüstprotein, das an zentralen Adapterproteine wie Eps15 und Epsin1 bindet, um die Aufnahme von EGFR in die Zellen zu fördern. In Tumorzellen ist dieser Prozess durch den Verlust von PHD3 gestört. Als ein Ergebnis wird die Internalisierung EGFR unterdrückt, was zu Überaktivität von EGFR-Signalen und somit zu unkontrolliertem Zellwachstum führt.

Die Forschungsgruppe konnte zeigen, dass der Verlust von PHD3 ist einen entscheidenden Schritt im Wachstum von menschlichen bösartigen Hirntumoren (Glioblastomen) darstellt. Die Tumorzellen reagieren dadurch nicht mehr auf die wachstumshemmenden Signale der Hypoxie. Diese Entdeckung ist klinisch sehr relevant, weil sie einen alternativen Mechanismus für die Überaktivierung des EGF-Rezeptors zeigt, der unabhängig von seiner genetischen Amplifikation ist. So kann das Wachstum therapeutisch durch EGFR-Inhibitoren unterdrückt werden.

Diese Arbeiten zeigt eine Verbindung zwischen dem EGFR-Signalweg und Sauerstoffkonzentration auf und wie wichtig die Internalisierung von Rezeptoren für Krebsentstehung ist.

14. November 2014

Es riecht nach Blut!

Einen Artikel im Blog zu schreiben, der auch auf Interesse stößt, ist nicht einfach. Am besten bedient man sich gewisser Schlüsselworte wie Blut, Mord oder Gewalt. Aufi geht’s …

Bekannt ist, dass Blut charakteristisch riecht, irgendwie metallisch. Viele Carnivoren reagieren sehr empfindlich auf diesen Geruch. Was genau riecht da? Ist es vielleicht eine einzelne Substanz? Dieser Frage ging ein Team von Forschern der Universität Linköping nach und publizierten ihre Ergebnisse in PloS. Die Substanz, die sie als charakteristischen Geruchsträger identifizierten, ist durch ihren metallischen Geruch bereits bekannt gewesen. Sie heißt trans-4,5-epoxy-2(E)-Decenal (mit der CAS-Referenznummer 134454-31-2). Sie können Sie auch bei der Biomol GmbH unter der Katalognummer Cay10004257 kaufen.

trans-4,5-epoxy-2(E)-Decenal ist ein Abbauprodukt der Arachidonsäure und reagiert schnell mit Lysinresten von Proteinen, weswegen sie mitverantwortlich für die Schäden durch oxidativen Stresses gemacht wird. Theoretisch müsste man also durch Konsum genügend hoher Mengen Antioxidantien sein Blut geruchsarm halten können – vielleicht einer der Gründe, warum Mütter ihre Kinder fragen, ob sie auch ihr Gemüse gegessen haben.

Strukturformel von trans-4,5-epoxy-2(E)-Decenal

Strukturformel von trans-4,5-epoxy-2(E)-Decenal

13. November 2014

BSDS Nr. 5

Das Biomol-Überraschungspaket für den Monat Oktober gewinnt die AG Lammers vom CECAD Reserach Center in Köln. Herzlichen Glückwunsch! Im Paket u.a. enthalten: Biomols Viva la evolución T-Shirts, ein amazon Gutschein im Wert von 50 Euro, die neuen Biomol-Schokoladentäfelchen, Fahrradsattelüberzüge und noch einiges anderes mehr.

2014 Magnetbild Gewinner Oktober bearbSenden auch Sie uns Ihren individuell gepuzzelten Biomol-Antikörper und gewinnen Sie mit Glück im Monat November unser Biomol-Überraschunspaket! Jeder zugemailte Antikörper hat eine Chance! Wie das geht erfahren Sie hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

30. Oktober 2014

18. Treffen der Signal Transductions Society in Weimar

Nächste Woche ist es wieder soweit: Die Signal Transductions Society kommt zum jährlichen Meeting zusammen. Vom 5.-7. November tagen die Wissenschaftler im Leonardo Hotel Weimar. In diesem Jahr zum 18. Mal!!! Das Schwerpunktthema lautet: Signaling in immune cells.

Auch in diesem Jahr sponsert die Biomol GmbH das Preisgeld (1.000,- Euro) für den STS-Science-Award. Weitere Informationen finden Sie hier.

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14. Oktober 2014

BSDS Nr. 4

swine_anti_rabbit kleinUnd wieder haben wir eine Gewinnerin! Das Überraschungspaket für den Monat September geht an Kristin Mentz aus Erlangen. Ihr Schwein-Anti-Rabbit Antikörper konnte die Jury überzeugen. Auch in diesem Paket wieder enthalten: Ein amazon-Gutschein im Wert von 50 Euro, ein Biomol T-Shirt, ein Biomol-Becher und und und…

Herzlichen Glückwunsch!

Haben Sie auch schon ein paar Antikörperpuzzle-Teile gesammelt? Dann schicken Sie uns Ihren individuellen Antikörper und gewinnen Sie mit Glück ein Biomol-Überraschungspaket. Wie das geht erfahren Sie hier.)

9. Oktober 2014

Calcium Indikatoren

Calcium ist ein universaler sekundärer Botenstoff in unterschiedlichsten Zellen. Viele Zellfunktionen werden durch Ca2+ geregelt. Die Messung von Calcium ist entscheidend bei einer Vielzahl biologischer Untersuchungen. Um den Ca2+- Status in einer Zelle oder einem Medium zu messen, setzt man das sogenannte Calcium imaging ein (Imaging = Bildgebung, Darstellung). Für diese Darstellung des Calciums werden Calcium Indikatoren verwendet. Hierbei handelt es sich um fluorogene Moleküle, die ihre fluoreszierenden Eigenschaften beim Binden von Ca2+ Ionen entfalten. Unterschieden werden zwei Hauptklassen von Calcium Indikatoren: Die chemischen Indikatoren und die genetisch codierten Calcium Indikatoren.

Bei der Wahl des optimalen Calzium Indikators müssen verschiedene Faktoren beachtet werden. So haben spektrale Eigenschaften, Messmethode, Durchlässigkeit des Ca2+- Indikators (Salz oder AM Ester) und die Dissoziationskonstante (Kd) Einfluss auf die Entscheidung des geeigneten Indikators.

Mit AAT Bioquest als Partner hat die Biomol GmbH seit fünf Jahren einen Spezialisten auf dem Gebiet der Calcium Detektion. Ob Calcium Assay Kits oder in unterschiedlichen Farben fluoreszierende einzelne Calcium Indikatoren(blau, grün, orange etc.), AATs Angebot ist breit gefächert. Den aktuellen Katalog zum Thema finden Sie hier.

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Cal-520™

Ein besonders erfolgreicher Calcium Indikator ist Cal-520™. Cal-520™ zählt zu den chemischen Indikatoren. Als fluorogener Calcium-sensitiver Farbstoff wird er z.B. zur Evaluierung von GPCR- und Calciumkanal-Targets und zum Screenen ihrer Agonisten und Antagonisten eingesetzt. Was ihn so erfolgreich macht, finden Sie in der folgenden Pressemeldung.

23. September 2014

BSDS Nr. 3

2014-08-19 09.34.05Die Gewinnerin unseres Gewinnspiels “Biomol sucht den Superantikörper” für den Monat August ist: Rosa Susen. Herzlichen Glückwunsch! Vielen Dank auch an alle anderen Teilnehmer, die uns ihre selbstgepuzzelten Antikörper zugemailt haben. Machen Sie weiterhin mit, vielleicht gewinnen Sie in diesem Monat unser Biomol-Überraschunspaket. Darin auf jeden Fall enthalten ist ein amazon Gutschein im Wert von 50 Euro.

Haben Sie auch schon ein paar Antikörperpuzzle-Teile gesammelt? Dann schicken Sie uns Ihren individuellen Antikörper und gewinnen Sie mit Glück ein Biomol-Überraschungspaket. Wie das geht erfahren Sie hier.)

18. September 2014

Ausstellung anderer Art

Wie wäre es mal mit einer Kunstausstellung der anderen Art? Noch bis zum November 2014 gibt es im Dulles Airport in Washington eine Sammlung von 46 aus der Immunologie stammenden Bildern, die verschiedene fluoreszierende Zellen zeigen. Beispiel gefällig: Ein HI Virus, der eine T Zelle infiziert hat.

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Wunderschön. Noch eins? O.k.: Menschliches Blut mit roten Blutkörperchen, T-Zellen (Orange) und Plättchen (grün).

 

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Vierundvierzig weitere Bilder zu diesem und anderen Themen der Immunologie gibt es dort in der Halle C zu bestaunen. Für alle, die nicht in dieser Zeit in Washington vorbeikommen, gibt es auf der Seite vom National Institue of General Medical Sciences alle Bilder online zu sehen. Den Tipp zu dieser  Ausstellung haben wir vom Blog unseres Partners Stressmarq:

Also wer schon immer mal einen fluoreszierenden Zebrafischembryo sehen wollte, sollte sich über einen Abstecher nach Washington Gedanken machen.

Von Marcel Studt